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Man unterscheidet zwischen Primär- und Sekundärhyperhidrosis.
Primärhyperhidrosis oder Idiopatische Hyperhidrosis
Eine Primärhyperhidrosis ist eine sehr seltene und permanente Fehlfunktion des sudomotorischen Zentrums im Gehirn (verantwortliche Zentrale zur Schwitzkontrolle). Durch einer unbekannten Ursache fördert dieses Zentrum in einer übertriebenen Form mittels des sympathischen Nervensystems die Schweißdrüsen an bestimmten Körperteilen, und dabei wird ein wichtiges lokalisiertes Schwitzen erzeugt. Die am meisten anfallenden Regionen sind die Hände, Achselhöhlen, Antlitz, Füße, und manchmal auch der Rumpf und die Haarhaut, mit unterschiedlichen Kombinationen von Intensitäten und Lokalisierung.
Die Wirkungen der Hyperhidrosis sind sehr beängstigend und verlegen; dabei werden riesige soziale, berufliche, und hauptsächlich psychische Verluste an seinen Trägern verursacht.
Die klinischen Hauptmerkmale der Primärhyperhidrosis sind:
- Primärhyperhidrosis erscheint im Kindesalter und besteht zum Rest des Lebens, falls ohne Behandlung. Die Verschlimmerung der Symptome passieren üblicherweise während der Pubertät.
- Die Auswirkung ist geschlechtsgleich, allerdings tretet die axillare Hyperhidrosis vorwiegend bei Frauen auf.
- Kommt in allen Rassen vor, allerdings ist sie häufiger unter Asiaten und Juden.
- Lokalisiert sich an den Händen, Füßen, Achselhöhlen und dem Gesicht mit
unterschiedlicher Intensität, häufiger an den Händen und Achselhöhlen.
- Die entsprechenden Drüsen sind histologisch und zahlmässig
gesehen normal
- Die Intensität ist etwas unterschiedlich zwischen Sommer und Winter.
- Wird vom Streß, von Hitze und vom Schmecken provoziert. Der wichtigste dieser Faktoren ist Streß.
- Wird nicht durch Körperaktivitäten verschlimmert.
- Stellt sich beim Schlafen ein.
- Es scheint eine familiäre Vorherrschaft zu existieren.
Sekundärhyperhidrosis
Die Sekundärhyperhidrosis wird von
Zuständen, die die sympathischen Aktivitäten erhöht, verursacht (Schilddrüsenüberfunktion, Wechseljahre, psychiatrische Störungen, paraneoplasiches Syndrom, Fettleibigkeit, usw.). Üblicherweise wird der ganze Körper überfallen.
